Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz sollen ihr Leben lassen

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Völlig abartig diese Jäger, sie begehen mit einem Verbrechen (eine Hauskatze abknallen die ein paar Schritte vom Haus entfernt ist) das nächste Verbrechen, denn man mag es kaum hören wie diese grausame, aggressive und sadistische Menschenart mit Füchsen umgeht.
Schon wenn ich ihre tierverachtende Sprache höre, kotzt es mich an.

Seit Beginn dieses Monats dürfen Jäger in Rheinland-Pfalz wieder Füchse jagen. Das geschieht nicht nur mit der Flinte vom Hochsitz aus, die Tiere werden auch mit der toten Katze vom Vortag oder dem Kadaver einer Taube in Fallen gelockt. Dort harren sie aus bis der Jäger kommt. Im Angesicht des Todes wird der Fuchs selten mit Samthandschuhen angefasst: er wird in ein Transportbehältnis verfrachtet und getötet. Das Gesetz sieht vor, das Tier mit einem so genannten Fangschuss zu töten. Die Behörden vertrauen darauf, dass das so abläuft.

Wildtierschutz Deutschland recherchierte, was mit den Tieren im Sommer geschieht und warum es überhaupt erforderlich ist, Füchse zu töten. Das Sommerfell des Fuchses ist nicht verwertbar. Erst im Winter ist der Pelz so dicht, dass er ansehnlich ist und wärmt. Man findet die toten Sommerfüchse deshalb in den Abfalltonnen der Tierkörperverwertung und auf den Luderplätzen unterhalb der Hochsitze. Einige wenige Füchse werden auch an Veterinärbehörden zur Untersuchung eingeschickt

Bis vor einem Jahrzehnt wurde der Abschuss des Fuchses noch mit der Tollwut argumentiert. Seitdem Deutschland gemäß Weltgesundheitsbehörde WHO als frei von terrestrischer Tollwut gilt, fehlt es Jägern dennoch nicht an vermeintlichen Gründen für die Fuchsjagd.

Ohne die Jagd würde es zu viele Füchse geben und außerdem könnten sich Seuchen verbreiten. Einen Beweis dafür sind die Jagdverbände in all den Jahren allerdings schuldig geblieben. Auch gibt es keinen Beleg dafür, dass sich die Jagd positiv auf den Gesundheitszustand von Fuchsbeständen auswirkt. Aus dem Bayerischen Nationalpark weiß man aus wissenschaftlichen Untersuchungen zudem, dass Füchse in nicht bejagten Revieren nur etwa ein Viertel so viele Nachkommen haben, wie in intensiv bejagten Gebieten.

„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür, in Rheinland-Pfalz Jahr für Jahr 40.000 Füchse zu töten – sie haben vielmehr einen sehr hohen ökologischen Nutzen. So fressen Füchse zum Beispiel das Aas überfahrener Tiere und jeder einzelne vertilgt über 1.000 Mäuse pro Jahr. Auch als Fitnesstrainer für andere Arten haben sie sich einen Namen gemacht. Sie erbeuten im Wesentlichen kranke und reaktionsschwache Individuen. Dadurch trägt Reineke Fuchs dazu bei, dass sich starke und gesunde Tiere vermehren,“ erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland.

Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz sollen ihr Leben lassen

Hier noch ein „Event“ von so einem …. Politiker, Bouffier: der Ministerpräsident Hessens, lädt zu  „Gesellschaftsjagd“ ein.

Volker Bouffier, CDU – Ministerpräsident von Hessen

16.000 Euro für Treibjagd mit Bouffier

Von Ulrich Dittmann, Arbeitskreis Tierschutz

Deutschland ächzt unter Zuwandererströmen und (selbstaufgeladenen) Schuldenbergen, aber der Ministerpräsident von Hessen lädt nach „Fürstenmanier“ zu einer kostspieligen, anachronistischen „Gesellschaftsjagd“ ein.

Offenbar gilt heute immer noch für´s einfache Volk: „Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen“ (Friedrich Wilhelm von Brandenburg, 1620-1688).

Tiere abmurksen als Gesellschafts-Event – einfach widerlich, Herr Bouffier.  Schämen Sie sich! Da stellen sich jedem, dessen Gefühls- und Empathieempfinden nicht total mit Hornhaut überwachsen ist, die Haare zu Berge. Jagd ist nun mal ein ständiger, brutaler Eingriff in das Gleichgewicht der Natur – ein die Umwelt schädigendes, schlimmes Überbleibsel unbewältigter Neandertal-Mentalität.

Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so oft Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. „Wir Jäger sind begnadete Menschen“ formulierte so einst in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell. So sieht es gewiss auch Bouffier – gemästet vom Steuerzahler – zufrieden thronend in seinem politischen Elfenbeinturm.

Der seinen Killerinstinkt mittlerweile beherrschende Normalbürger steht verständnislos vor dieser mit viel Brimborium verbrämten Lust am Töten. Wenn Bouffier das Umbringen von Tieren, schneiden und wühlen in Tierleibern, in Gedärmen und Blut, als ein so wunderbares Gesellschaftsereignis ansieht, das auch zur politischen Verbesserung von Beziehungen beiträgt, sollte er seine Gäste sinnvoller Weise in ein Schlachthaus einladen. Dort wird ohne Mehrkosten für Ministerpräsidenten und Gäste gewisslich einiges an Gemetzel geboten, an dem sie sich erfreuen können.

 
Bei Gesellschaftsjagden werden immer wieder auch führende Tiere (also Elterntiere) abgeschossen. Ist verboten, lässt sich aber gerade da, wo man ein Revier nicht bestens kennt, oft nicht vermeiden.
Bild: Luise Dittombée

Aber „Gewehr in der Hand, Hund an der Seite, dies verleiht dem Waidmann (eben) das Gefühl der Macht über Leben und Tod. Jäger haben im Gegensatz zu nicht jagenden Menschen ein großes Machtstreben, sie sind aggressiver und sadistischer. In Ermangelung anderer Bestätigungen findet der Jäger im Jagen persönlichen Stolz, Erfüllung und Selbstbestätigung“ – nachzulesen in der Dokumentation „Die Sache mit dem Waidwerk“ von Dr. Horst Hagen.

„Der Jäger liebt die Natur wie der Vergewaltiger sein Opfer“ artikulierte es ohne Schönfärberei Karin Hutter bereits in ihrem Buch „Ein Reh hat Augen wie ein sechzehnjähriges Mädchen“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Und Fakt ist leider auch: Je dümmer ein Mensch, um so weniger erkennt er die Intelligenz und Leidensfähigkeit der Tiere – und gegen Dummheit kämpfen bekanntlich selbst die Götter vergeblich an.
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Lesen Sie auch: Die Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten zum Tötungs-Happening

Und Frankfurter Rundschau:

16.000 Euro für Treibjagd mit Bouffier

http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/10/16000-euro-fur-treibjagd-mit-bouffier.html

Hier vereint die Jäger-Bande vor ihrem „mutigen“ Werk. Auszug.

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Bild: www.Abschaffung-der-Jagd.de

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Kotau vor der mächtigen Jäger-Lobby   Jetzt vor dem Hintergrund dieser emotional-aufgeheizten Stimmung (-smache) regierungsseitig zu einer Gesellschaftsjagd zu bitten, zeugt nicht gerade von politischem Gespür. Es sei denn, der „Spaß” ist als Beschwichtigungs-Geste, ja als Kotau vor der mächtigen Jägerlobby zu verstehen: „Seht her, wir sind doch eigentlich auf Eurer Seite!” Das ist die CDU traditionell sowieso, auch weil sich in ihren Reihen überproportional viele Jäger tummeln.

Aber dass  bezeichnenderweise ausgerechnet Beamte jenes von einer Grünen geleiteten Ministeriums, das nun im Zentrum der Jägerkritik steht, mit der Organisation dieses fragwürdigen Events betraut wurden, ist fast schon grotesk. Vermutlich die Rache dafür, dass die Ökos in den seinerzeitigen Koalitionsverhandlungen durchgesetzt hatten, die ein oder andere Spitze im sehr großzügig gehaltenen Hessischen Jagdrecht zu brechen.

Umstritten, unpassend, geschmacklos  Solche Auswüchse, wie sie sich in Groß-Gerau abzeichnen, versteht die Hessische Landesregierung nun mal auch unter Natur- und Tierschutz – und unter Charity. Ja, richtig gelesen. Charity! Der Gipfel des Zynismus‘ ist, dass die Bouffiers umstrittene Gesellschaftsjagd auch noch als Wohltätigkeits-Aktion verbrämt und „verkauft” wird. Schließlich ist der Reinerlös des Schlachtfestes für einen guten Zweck bestimmt. Im Rahmen des abschließenden „Schüsseltreibens” im feudalen 5-Sterne-Schlosshotel Kronberg (man gönnt sich ja sonst nix)  wird höflichst um eine Spende gebeten. Bestimmt ist sie für die Elly Heuss-Knapp-Stiftung. Sie ist Trägerin des Müttergenesungswerkes. Dafür müssen dann schon mal einige andere Mütter (und Väter) dran glauben. Aber es sind ja nur welche aus dem Tierreich…

http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/09/gesellschaftsjagd-als-totungs-happening.html

Gruß Hubert

Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz sollen ihr Leben lassen

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Völlig abartig diese Jäger, sie begehen mit einem Verbrechen (eine Hauskatze abknallen die ein paar Schritte vom Haus entfernt ist) das nächste Verbrechen, denn man mag es kaum hören wie diese grausame, aggressive und sadistische Menschenart mit Füchsen umgeht.
Schon wenn ich ihre tierverachtende Sprache höre, kotzt es mich an.

Seit Beginn dieses Monats dürfen Jäger in Rheinland-Pfalz wieder Füchse jagen. Das geschieht nicht nur mit der Flinte vom Hochsitz aus, die Tiere werden auch mit der toten Katze vom Vortag oder dem Kadaver einer Taube in Fallen gelockt. Dort harren sie aus bis der Jäger kommt. Im Angesicht des Todes wird der Fuchs selten mit Samthandschuhen angefasst: er wird in ein Transportbehältnis verfrachtet und getötet. Das Gesetz sieht vor, das Tier mit einem so genannten Fangschuss zu töten. Die Behörden vertrauen darauf, dass das so abläuft.

203.jpgWildtierschutz Deutschland recherchierte, was mit den Tieren im Sommer geschieht und warum es überhaupt erforderlich ist, Füchse zu töten. Das Sommerfell des Fuchses ist nicht verwertbar. Erst im Winter ist der Pelz so dicht, dass er ansehnlich ist und wärmt. Man findet die toten Sommerfüchse deshalb in den Abfalltonnen der Tierkörperverwertung und auf den Luderplätzen unterhalb der Hochsitze. Einige wenige Füchse werden auch an Veterinärbehörden zur Untersuchung eingeschickt

Bis vor einem Jahrzehnt wurde der Abschuss des Fuchses noch mit der Tollwut argumentiert. Seitdem Deutschland gemäß Weltgesundheitsbehörde WHO als frei von terrestrischer Tollwut gilt, fehlt es Jägern dennoch nicht an vermeintlichen Gründen für die Fuchsjagd.

Ohne die Jagd würde es zu viele Füchse geben und außerdem könnten sich Seuchen verbreiten. Einen Beweis dafür sind die Jagdverbände in all den Jahren allerdings schuldig geblieben. Auch gibt es keinen Beleg dafür, dass sich die Jagd positiv auf den Gesundheitszustand von Fuchsbeständen auswirkt. Aus dem Bayerischen Nationalpark weiß man aus wissenschaftlichen Untersuchungen zudem, dass Füchse in nicht bejagten Revieren nur etwa ein Viertel so viele Nachkommen haben, wie in intensiv bejagten Gebieten.

„Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund dafür, in Rheinland-Pfalz Jahr für Jahr 40.000 Füchse zu töten – sie haben vielmehr einen sehr hohen ökologischen Nutzen. So fressen Füchse zum Beispiel das Aas überfahrener Tiere und jeder einzelne vertilgt über 1.000 Mäuse pro Jahr. Auch als Fitnesstrainer für andere Arten haben sie sich einen Namen gemacht. Sie erbeuten im Wesentlichen kranke und reaktionsschwache Individuen. Dadurch trägt Reineke Fuchs dazu bei, dass sich starke und gesunde Tiere vermehren,“ erläutert Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland.

Die Jagdsaison hat begonnen: 40.000 Füchse in Rheinland-Pfalz sollen ihr Leben lassen

Hier noch ein „Event“ von so einem …. Politiker, Bouffier: der Ministerpräsident Hessens, lädt zu  „Gesellschaftsjagd“ ein.

Volker Bouffier, CDU – Ministerpräsident von Hessen

16.000 Euro für Treibjagd mit Bouffier

Von Ulrich Dittmann, Arbeitskreis Tierschutz

 

Deutschland ächzt unter Zuwandererströmen und (selbstaufgeladenen) Schuldenbergen, aber der Ministerpräsident von Hessen lädt nach „Fürstenmanier“ zu einer kostspieligen, anachronistischen „Gesellschaftsjagd“ ein.
 
Offenbar gilt heute immer noch für´s einfache Volk: „Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen“ (Friedrich Wilhelm von Brandenburg, 1620-1688).
 

Tiere abmurksen als Gesellschafts-Event – einfach widerlich, Herr Bouffier.  Schämen Sie sich! Da stellen sich jedem, dessen Gefühls- und Empathieempfinden nicht total mit Hornhaut überwachsen ist, die Haare zu Berge. Jagd ist nun mal ein ständiger, brutaler Eingriff in das Gleichgewicht der Natur – ein die Umwelt schädigendes, schlimmes Überbleibsel unbewältigter Neandertal-Mentalität.

Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so oft Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. „Wir Jäger sind begnadete Menschen“ formulierte so einst in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell. So sieht es gewiss auch Bouffier – gemästet vom Steuerzahler – zufrieden thronend in seinem politischen Elfenbeinturm.

Der seinen Killerinstinkt mittlerweile beherrschende Normalbürger steht verständnislos vor dieser mit viel Brimborium verbrämten Lust am Töten. Wenn Bouffier das Umbringen von Tieren, schneiden und wühlen in Tierleibern, in Gedärmen und Blut, als ein so wunderbares Gesellschaftsereignis ansieht, das auch zur politischen Verbesserung von Beziehungen beiträgt, sollte er seine Gäste sinnvoller Weise in ein Schlachthaus einladen. Dort wird ohne Mehrkosten für Ministerpräsidenten und Gäste gewisslich einiges an Gemetzel geboten, an dem sie sich erfreuen können.

Bei Gesellschaftsjagden werden immer wieder auch führende Tiere (also Elterntiere) abgeschossen. Ist verboten, lässt sich aber gerade da, wo man ein Revier nicht bestens kennt, oft nicht vermeiden.
Bild: Luise Dittombée


Aber „Gewehr in der Hand, Hund an der Seite, dies verleiht dem Waidmann (eben) das Gefühl der Macht über Leben und Tod. Jäger haben im Gegensatz zu nicht jagenden Menschen ein großes Machtstreben, sie sind aggressiver und sadistischer. In Ermangelung anderer Bestätigungen findet der Jäger im Jagen persönlichen Stolz, Erfüllung und Selbstbestätigung“ – nachzulesen in der Dokumentation „Die Sache mit dem Waidwerk“ von Dr. Horst Hagen.

„Der Jäger liebt die Natur wie der Vergewaltiger sein Opfer“ artikulierte es ohne Schönfärberei Karin Hutter bereits in ihrem Buch „Ein Reh hat Augen wie ein sechzehnjähriges Mädchen“. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Und Fakt ist leider auch: Je dümmer ein Mensch, um so weniger erkennt er die Intelligenz und Leidensfähigkeit der Tiere – und gegen Dummheit kämpfen bekanntlich selbst die Götter vergeblich an.

http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/10/16000-euro-fur-treibjagd-mit-bouffier.html

Hier vereint die Jäger-Bande vor ihrem „mutigen“ Werk. Auszug.

Bild: http://www.Abschaffung-der-Jagd.de
 
Kotau vor der mächtigen Jäger-Lobby   Jetzt vor dem Hintergrund dieser emotional-aufgeheizten Stimmung (-smache) regierungsseitig zu einer Gesellschaftsjagd zu bitten, zeugt nicht gerade von politischem Gespür. Es sei denn, der „Spaߔ ist als Beschwichtigungs-Geste, ja als Kotau vor der mächtigen Jägerlobby zu verstehen: „Seht her, wir sind doch eigentlich auf Eurer Seite!” Das ist die CDU traditionell sowieso, auch weil sich in ihren Reihen überproportional viele Jäger tummeln.
Aber dass  bezeichnenderweise ausgerechnet Beamte jenes von einer Grünen geleiteten Ministeriums, das nun im Zentrum der Jägerkritik steht, mit der Organisation dieses fragwürdigen Events betraut wurden, ist fast schon grotesk. Vermutlich die Rache dafür, dass die Ökos in den seinerzeitigen Koalitionsverhandlungen durchgesetzt hatten, die ein oder andere Spitze im sehr großzügig gehaltenen Hessischen Jagdrecht zu brechen.
Umstritten, unpassend, geschmacklos  Solche Auswüchse, wie sie sich in Groß-Gerau abzeichnen, versteht die Hessische Landesregierung nun mal auch unter Natur- und Tierschutz – und unter Charity. Ja, richtig gelesen. Charity! Der Gipfel des Zynismus‘ ist, dass die Bouffiers umstrittene Gesellschaftsjagd auch noch als Wohltätigkeits-Aktion verbrämt und „verkauft” wird. Schließlich ist der Reinerlös des Schlachtfestes für einen guten Zweck bestimmt. Im Rahmen des abschließenden „Schüsseltreibens” im feudalen 5-Sterne-Schlosshotel Kronberg (man gönnt sich ja sonst nix)  wird höflichst um eine Spende gebeten. Bestimmt ist sie für die Elly Heuss-Knapp-Stiftung. Sie ist Trägerin des Müttergenesungswerkes. Dafür müssen dann schon mal einige andere Mütter (und Väter) dran glauben. Aber es sind ja nur welche aus dem Tierreich…

http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/09/gesellschaftsjagd-als-totungs-happening.html

Gruß Hubert