Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

Hier ein Auszug von Zitaten von berühmten und weniger berühmten Menschen bezüglich der „Wahrheiten des Christentums“. Auch Theologen sind darunter.

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„Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, dass das Wasser brennt und dass das Feuer löscht, dass ein Weib ohne Mann gebiert und dass ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur“.

(Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

„Schon der Anfang der Vernunft selbst ist in der Bibel ein Verbrechen. Im übrigen geht es dort zu wie im wirklichen Leben: Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Genozid. An 100 Bibelstellen wird ausdrücklich im Namen Gottes getötet, an 1000 Stellen tötet dieser Gott selbst. Sein Sohn droht schließlich mit nie endenden Folterqualen über den Tod hinaus denjenigen, die ihn nicht lieben. Den Liebenden bringt er den eucharistischen Kannibalismus zur Seelenstärkung.
Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt“?

(Günther Schulte Professor für Philosophie an der Universität zu Köln)

„In Zeiten blinden und unwissenden Glaubens hat die Kirche festgesetzt, dass die Schriften, besonders die des Neuen Testaments, vollständig als authentisch und wahrhaftig zu gelten haben. Heute kann sie daher nicht mehr umkehren. Die Ergebnisse der modernen Wissenschaft müssen abgelehnt, als falsch bewiesen werden. Andererseits müssen die irrigen Entscheidungen der Kirche als wahr bewiesen werden. Deshalb muss man glauben, dass schwarz weiß ist“.

(Alighiero Tondi, ehem. päpstl.Theologe und Professor an der „Gregoriana“.)

„Ein Mythos, der auf einem anderen Mythos aufbaut wird zur Legende. Ein Mythos, der auf einer Legende aufbaut, wird zum Märchen“.

(unbekannt)

„Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschließlich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.“
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)
„Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muss man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist“.
(Bischof Claudius von Turin, 9. Jh.)
„Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan“.
(Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

„Zur selben Stunde, in der unser Herr Jesus Christ es zuließ, dass er für uns den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…

Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld“.
(Chronist über die Eroberung Jerusalems)

„Es ist nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister… mit Grausen vom Christentum und von der Kirche insgesamt abwenden“.

(Hermann Detering, Theologe)

„Gestatten Sie mir, Ihnen zu sagen, dass unsere heutigen Religionen der Religion Christi so wenig gleichen wie jener der Irokesen. Jesus war ein Jude, und wir verbrennen Juden. Jesus predigte Duldung, und wir verfolgen. Jesus predigte eine gute Sittenlehre, und wir üben sie nicht aus. Jesus hat keine Dogmen aufgestellt, die Konzile der Kirche aber haben reichlich dafür gesorgt. Kurz, ein Christ des 3. Jahrhunderts ist einem Christen des 1. gar nicht mehr ähnlich“.
(Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander“.
(Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige)

„Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag“.

(Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

„Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein“.

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

„Die persönlichen Lehren Christi: Demut, Feindesliebe, Unweltlichkeit werden nirgends befolgt. Vielmehr ist es im gesamten Abendlande Sitte, sich mit seinem Nächsten nicht zu befassen, gegen Feinde vorzugehen, das Leben auf die Sorge für den kommenden Tag zu stellen, den, der einem auf den rechten Backen schlägt, niederzuschießen und die geistig Armen als minderwertig anzusehen“.
(Walther Rathenau, dt. Staatsmann u. Industrieller, 1867-1922)

„Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde“.
(Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Philosoph, 1875-1965)

„Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher“.

(Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

„Es ist Religion, an keinen Gott zu glauben – ihn glauben heißt, ihn lästern“.
(Ludwig Anzengruber, österr. Dramatiker, 1839-1889)

„Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden“.
(Klaus Berger, Heidelberger Theologe 1940 -)

„Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten“.
(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

„Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten“.
(Wilhelm Busch, dt. Dichter u. Zeichner, 1832-1882)
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Ketzer – Zitate von Christen und anderen Leuten

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Gruß Hubert

Van der Bellen zeigt Balluch den Stinkefinger 

Martin Balluch ist zu recht bitter enttäuscht vom österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen. Seit vielen Monaten hatte Balluch versucht einen Termin bei van der Bellen zu bekommen. Er wollte nicht mit Balluch über Tierschutz reden. Er ist somit ein richtiges A…. lo (geworden, oder war er es schon immer?).

Hier aus martinballuch.com

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DER „GRÜNE“ BUNDESPRÄSIDENT ALEXANDER VAN DER BELLEN ZEIGT DEM TIERSCHUTZ UND MIR DEN STINKEFINGER

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Man hat sich doch so viel erwarten dürfen! Der erste Grüne Bundespräsident der Welt, noch dazu einer, der mich im Gefängnis besucht hat, als ich als Chef einer kriminellen Organisation im Tierschutz in U-Haft saß. Ein Bundessprecher der Grünen, der mich aus Solidarität in dieser Zeit maximaler Verfolgung auf symbolischer Position zwar, aber immerhin, auf die Bundesliste der Grünen für die Nationalratswahl gesetzt hat. Wir haben uns geduzt, er hat mich in den Medien verteidigt. Bei welchen anderen KandidatInnen, als ihm, hätte man sich mehr für den Tierschutz erhoffen können?

Zugegeben, von ihm selbst ist in seiner Zeit als Bundessprecher der Grünen zu Tierschutz nicht viel gekommen. Aber diese wirklich sehr mutigen Schritte in der Tierschutzcausa sprachen eine andere Sprache. Doch jetzt ist die Katze aus dem Sack: Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat mir in eindeutigen Worten mitteilen lassen, dass er von mir nicht kontaktiert zu werden wünscht.

Seit vielen Monaten versuche ich, und versuchen andere vom VGT-Büro, einen Termin bei ihm zu bekommen. Unser Anliegen war einerseits, über Tierschutz zu sprechen. Vielleicht wäre es ihm in seiner Position möglich, Kontakte zu knüpfen und neue Gesprächsebenen zu eröffnen? Vielleicht hätten wir statt eine konfrontative Kampagne führen zu müssen, z.B. eine Plattform bekommen, um mit der Schweineindustrie über ein Vollspaltenbodenverbot in der Mastschweinehaltung zu verhandeln? Oder vielleicht hätte er uns ein Gespräch mit der Führungsetage von Kleider Bauer ermöglicht, um in Sachen Pelzverkauf endlich einen Schritt weiterkommen zu können! Ein Bundespräsident, als moralische Instanz der höchste Vertreter der österreichischen Republik, müsste doch in der Lage sein, viele Türen zu öffnen. Doch nein, über Tierschutz zu sprechen wünscht er nicht. Stattdessen veröffentlicht er anlässlich des Welttierschutztages ein Hundestreichel-Foto!

Ich hätte auch sehr gerne mit ihm über die Tierschutzcausa geredet. Er stimmt doch sicher zu, dass das gesamte Vorgehen des Staates, seines Staates muss man ja nun sagen, ein einziges Verbrechen war. Könnte nicht er als höchster Repräsentant dieses Staates dafür eine Entschuldigung an alle unschuldig Verfolgten aussprechen? Wäre das nicht ein bedeutsamer Schritt zur Rehabilitierung gewesen? Und der Schaden, der bei mir durch diesen unfairen Prozess aufgrund des illegalen Vorgehens der Polizei entstanden ist, immerhin € 600.000, hätte er da nicht beim Justizministerium auf eine Kulanzlösung drängen können? Warum soll ich gezwungen werden, das mit den aggressiven AnwältInnen der Republik auszufechten, die mir bisher auch noch zusätzliche € 57.000 Kosten verursacht haben, obwohl so ganz offensichtlich ist, dass ich da unfair behandelt werde, dass mir die Republik praktisch mit Gewalt so viel Geld geraubt hat? Wie komme ich dazu, nach einem Freispruch wegen erwiesener Unschuld, auf meinen horrenden Verteidigungskosten sitzen zu bleiben? Das kann der Bundespräsident doch nicht richtig finden, oder?

Wenn es nach jener Rechtsexpertin geht, die mich aus seinem Büro dazu zurückgerufen hat, dann schon. Das Urteil sei legitim, die Sachlage rein rechtlich klar. Ich hätte nicht auf Wiedergutmachung klagen sollen, mein Anwalt hätte mir abraten müssen. Alles also meine Schuld, und jetzt, bitteschön, möge ich den armen Bundespräsidenten endlich damit in Frieden lassen. Er habe doch so viel zu tun. Zu viel, offenbar, um sich um die Opfer der politisch motivierten Raubzüge seiner eigenen Republik, der er vorsteht, zu kümmern!

Ach ja, so die Dame am Telefon weiter, und über Tierschutz sprechen wolle er auch nicht. Das wurde mir dann noch einmal aus seiner unmittelbaren privaten Umgebung bestätigt. Weitere Anrufe oder Kontaktaufnahmen seitens des VGT oder von mir sind unerwünscht. Punkt und aus.

Erstaunlich, was sich so ändert, wenn man von einer in den Anfängen idealistisch motivierten Partei bis zum höchsten Futtertrog des Staates aufsteigt. Plötzlich verliert man seine Freunde aus den Augen, genauso seine Ideale und Verantwortlichkeiten. Jetzt geht es nur mehr um die Erfüllung einer fragwürdigen Form von Pflicht, nämlich den Erwartungen der Mächtigen zu entsprechen. Jetzt hört man nur noch auf die Wirtschaftsspitzen.

Eine sehr traurige Entwicklung, muss ich sagen. Eine große Enttäuschung.

Wenn jene, die in Machtpositionen gewählt werden, im Augenblick ihres Erfolges einen rückgratlosen Wandel ihrer Einstellung vollziehen, hat dann wählen überhaupt noch einen Sinn? Gilt wirklich so gnadenlos konsequent der alte Spruch, dass Macht korrumpiert? Oder bedeutet das tatsächlich, dass man sich auf niemanden in diesem politischen System verlassen kann, und wenn man im parlamentarischen Tierschutz etwas weiterbringen will, dann nur dadurch, dass man selbst in die Politik geht und eine eigene Partei gründet, die sich ausschließlich dem Tierschutz verpflichtet fühlt?

Ich werde trotzdem wählen gehen und empfehle das allen anderen auch. Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn Politikverdrossenheit unter diesen Bedingungen mehr als nachvollziehbar ist.

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Van der Bellen zeigt Balluch den Stinkefinger

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Gruß Hubert

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Bundesregierung unterstützt gewaltsame Unterdrückung Kataloniens

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Es ist beschämend, wie sich die Bundesregierung namens ihres aalglatten Sprechers Seibert um die Frage windet wie sie zum Polizeieinsatz in Spanien steht und sich hinter rechtlichen Spielchen versteckt.
Man muss wissen, dass bereit im Jahre 2006 eine weitreichende Autonomie für Katalonien unter dem sozialistischen Zapatero ausgearbeitet war. Aber dann kam der konservative Mariano Rajoy und ließ es vom Verfassungsgericht vom Tisch wischen. Die Unabhängigkeit dieses Gerichtes – ein WITZ! Man kann einer Region mit eigener Sprache und eigener Kultur nicht keine Zuständigkeiten geben und das Land quasi wie eine Kolonie behandeln. Mit Rajoy wird es sehr schwierig werden aus dieser verzwickten Situation wieder heraus zu kommen. Wie ich erfahren konnte, hat man auch Busse von Madrid aus organisiert und nach Barcelona gekarrt um für die Einheit des Landes zu protestieren. Es sollen massenweise auch Hände zum faschistischen Gruß ausgestreckt worden sein. Zum spanischen Verfassungsgericht noch der Hinweis, dass Rajoy dafür gesorgt hat, dass konservative Richter im Verfassungsgericht zum Zuge kamen. Was soll dann der ständige Hinweis auf das Verfassungsgericht, wenn sich dieses als Erfülungsgehilfe von Rajoy & Co. erweist.

Wegen dem Herumreiten auf den Urteilen des spanischen Verfassungsgerichtes, das für mich jede Unabhängigkeit vermissen lässt und stattdessen politische Gefälligkeitsurteile für den Partido Popular und eventuell andere Nationalisten ausstellt… da ist mein Respekt und meine Anerkennung auf NULL.
Wie kann ein Verfassungsgericht ein mit dem Sozialisten Zapatero ausgehandeltes Autonomiestatut einfach kippen, so geschehen im Jahr 2006. Das ist ja ein zwischen politischen Parteien ausgehandeltes Abkommen. Allenfalls könnte das Verfassungsgericht einen oder zwei Punkt kritisieren und verlangen, dass das abgeändert wird, aber ich glaube NICHT, dass da irgendetwas gegen die Verfassung drin war. Die Parteien haben ja auch ihre Rechtsberater. Das Verfassungsgericht darf nicht so ein Abkommen einfach ratzfatz vom Tisch fegen, was der Einflüsterer Rajoy sich wünschte. Ein Verfassungsgericht darf nie Erfüllunggehilfe einer, in diesem Fall konservativen Partei sein.

Und noch etwas ganz wichtiges: MIT GEWALT SCHAFFT MAN KEINE EINHEIT!!! Dazu fehlt aber Rajoy wohl der Sachverstand und die Intelligenz. Man kann in einem Staat nicht einfach Minderheiten unterdrücken, das lassen sich die Menschen heute zu Recht nicht mehr gefallen.

Jetzt plant Spanien bzw. Rajoy ja eventuell das katalanische Parlament aufzulösen und durch spanische Gefolgsleute zu ersetzen. Nich Carles Puigdemont sollte den Hut nehmen müssen, sondern Mariano Rajoy, er ist für die brutalen Polizeiübergriffe verantwortlich. Was soll da eine nachgeschobene Entschuldigung nach 5 Tagen??

Massive AUSSCHREITUNGEN in BARCELONA | RIOTS | Referendum 01.10.2017

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Solche Videos mit brutalen Gewaltexzessen vonseiten der paramilitärischen Guardia Civil gibt es massenweise im Internet.

 

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Hier ein Artikel von wsws.org, den ich sehr gut finde. Wen sich jemand an der sozialitischen Seite stört, ist es nicht mein Problem.

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Die deutsche Regierung hat sich uneingeschränkt hinter die gewaltsame Unterdrückung der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung durch die spanische Regierung gestellt.

Auf der Bundespressekonferenz am Mittwoch erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir haben großes Interesse an der Stabilität Spaniens, und deshalb ist es wichtig, dass in allem, was jetzt dort politisch geschieht, die Rechtsstaatlichkeit eingehalten wird.“ Das spanische Verfassungsgericht habe klar beschieden, dass „dieses sogenannte Referendum“ nicht im Einklang mit der spanischen Verfassung stehe. Es sei die Aufgabe der spanischen Regierung, „die Verfassungsordnung aufrechtzuerhalten“.

Seibert betonte, dass die Bundeskanzlerin keine Vermittlungsmission anstrebe, weil es sich „nach unserer festen Überzeugung um eine innerspanische Angelegenheit“ handle.

Trotz wiederholtem Nachfragen mehrerer Journalisten weigerte sich der Regierungssprecher hartnäckig, auch nur ein kritisches Wort über das brutale Vorgehen der spanischen Polizei zu verlieren, die am Montag fast tausend Teilnehmer des Unabhängigkeitsreferendums verletzt hatte.

Auf die Frage, weshalb die deutsche Regierung nicht auf die Menschenrechtsverletzungen und die Polizeigewalt auf den Straßen in Katalonien reagiere – „Auf was warten Sie? Was muss noch passieren?“ –, erwiderte Seibert: „Ich habe die Haltung der Bundesregierung in dieser Sache ganz klargemacht. Sie richtet sich an der rechtlichen Realität, an der Verfassungsrealität Spaniens aus, wie sich auch jede künftige Lösung dieses innerspanischen Konflikts an der Verfassung Spaniens ausrichten muss. Das ist unsere feste Überzeugung.“

Als andere Journalisten nachhakten und wissen wollten, ob die Polizeigewalt nicht eine Mitschuld an der Eskalationsspirale habe, antwortete Seibert: „Es ist überhaupt nicht meine Aufgabe, hier Polizeieinsätze in Spanien zu bewerten. Für die Bundesregierung steht die Lage, wie sie die spanische Verfassung vorsieht, im Mittelpunkt unserer Betrachtungen.“ Das Referendum sei „ein Bruch der spanischen Verfassung“.

In diesem Stil ging es weiter. Ein Journalist fragte: „Könnten Sie uns kurz verraten, ab wann Sie Polizeigewalt bzw. Polizeieinsätze bewerten? Wenn in Russland Polizeigewalt herrscht, dann sind Sie die Ersten, die das verurteilen, in der Türkei und anderen Ländern ebenfalls. Warum jetzt nicht in Spanien?“ Seibert antwortete stereotyp: „Die Frage zieht absurde Parallelen. Ich habe vorhin mit Bedacht gesagt: In einem demokratischen Staat schützt die Verfassung die Rechte aller Bürger. Deswegen ist die Verfassung einzuhalten.“

Auch die Frage nach der Angemessenheit der eingesetzten staatlichen Gewaltmittel wollte der Sprecher von Bundeskanzlerin Merkel nicht beantworten: „Spanien ist ein demokratischer Staat. Es ist auch medial ein pluralistischer Staat. Alle notwendigen Diskussionen werden in Spanien geführt. Da braucht niemand eine Stellungnahme und eine Bewertung eines Polizeieinsatzes durch einen deutschen Regierungssprecher.“

Auch in den deutschen Medien häufen sich Beiträge, die das martialische Vorgehen der spanischen Regierung unterstützen. Während einige Kommentare zur Vermittlung und Deeskalation mahnen, gewinnen rechte Scharfmacher zunehmend die Oberhand.

So veröffentlichte SpiegelOnline am Donnerstag unter der Überschrift „Dieses Referendum darf keinen Erfolg haben“ einen wütenden Hetzkommentar von Markus Becker. Er setzt den katalanischen Regierungschef Puigdemont auf eine Stufe mit den „Kaczynskis, Orbáns und Erdogans dieser Welt“ und begründet das so: „Er ruft sich zum Vollstrecker des Volkswillens aus und leitet daraus das Recht ab, Recht zu brechen.“

Becker spricht deutlich aus, was er von Volksabstimmungen hält. Sie sind gut, wenn sie den Herrschenden nützen, und schlecht, wenn sie ihnen nicht ins Konzept passen.

„Referenden können ein wertvolles Instrument der Demokratie sein“, schreibt er. „Sie können den Menschen das Gefühl geben, sich direkt am Gemeinwesen zu beteiligen… Zumindest gilt das, wenn Referenden verantwortungsbewusst und zielgenau eingesetzt werden. In den Händen von Populisten aber sind sie ein hochgradig gefährliches Werkzeug, was Puigdemont nun erneut auf beeindruckende Art bewiesen hat.“

Puigdemont habe, so SpiegelOnline, „das Referendum in eine politische Waffe verwandelt, die er der spanischen Regierung und der EU auf die Brust setzt, und mit deren Hilfe er jenen Teil des eigenen Volks in Geiselhaft nimmt, der gegen die Abspaltung ist.“

Becker verwendet Begriffe, die normalerweise benutzt werden, um die Bombardierung der Zivilbevölkerung in Städten wie Aleppo, Mossul und Rakka zu rechtfertigen. „Diese mutmaßliche Mehrheit“, schreibt er, „wird zu einer Art menschlichem Schutzschild in einem Konflikt, der im Extremfall mit bürgerkriegsähnlichem Blutvergießen enden könnte.“ Auf diese Weise lässt er keinen Zweifel daran, dass er auch ein Blutbad von Seiten der spanischen Regierung unterstützen würde.

Ähnlich bestimmt äußerte sich Reinhard Müller am Donnerstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einem Kommentar „Selbstbestimmung heißt nicht Sezession.“

Müller schreibt zwar: „Kein Zweifel: Alle Völker haben ein Recht auf Selbstbestimmung“, und verweist dabei auf die Charta der Vereinten Nationen und andere UN-Dokumente. Doch er fügt hinzu, ein Recht auf Abspaltung von einem bestehenden Staat bedeute das nur in extremen Ausnahmefällen: „Denn die Unversehrtheit der Staaten ist eine Grundlage der internationalen Gemeinschaft. Jeder Staat hat deshalb grundsätzlich das Recht, separatistischen Bestrebungen innerhalb seiner Grenzen entgegenzutreten.“

Auch Müller beruft sich auf die spanische Verfassung, die ausdrücklich vorsehe, „dass die Zentralregierung eine autonome Region wie Katalonien zur ‚zwangsweisen Erfüllung‘ ihrer Pflichten anhalten“ könne.

Weshalb unterstützt die deutsche Regierung die gewaltsame Niederschlagung des katalanischen Referendums durch den spanischen Staat, der damit 42 Jahre nach deren Ende wieder an die Tradition der faschistischen Franco-Diktatur anknüpft?

Die Berufung auf Rechtsstaatlichkeit und spanische Verfassung sind ein fadenscheiniger Vorwand, das zeigt das Verhalten der Bundesregierung in anderen Fällen. Ob sie eine separatistische Bewegung unterstützt oder bekämpft, hängt nicht von der Gesetzeslage, sondern von ihren eigenen Interessen ab. So trieb sie in den 1990er Jahren das Auseinanderbrechen Jugoslawiens aktiv voran und förderte separatistische Bewegungen in Kroatien, Slowenien und Bosnien, was zu einer Reihe blutiger Kriege mit weit über hunderttausend Toten führte. Der erste Kriegseinsatz der Bundeswehr fand 1999 mit dem Ziel statt, den Kosovo abzuspalten, obwohl an dessen Zugehörigkeit zu Serbien kein rechtlicher Zweifel bestand.

Die Bundesregierung unterstützt den kompromisslosen Kurs des spanischen Regierungschefs Mariano Rajoy, weil sie fürchtet, Zugeständnisse an die katalanischen Separatisten könnten eine Kettenreaktion auslösen, die Europäische Union schwächen und damit ihre eigenen Pläne untergraben, gestützt auf die EU zu einer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Weltmacht aufzusteigen.

Zahlreiche europäische Regierungen haben Angst, dass Katalonien Nachahmer findet. In Belgien droht Flandern mit Abspaltung, in Italien die Lombardei und in Großbritannien besteht die Gefahr, dass mit dem Brexit der Nordirland-Konflikt wieder aufflammt. Aus diesem Grund nimmt auch die EU-Kommission gegenüber den katalanischen Nationalisten eine unnachgiebige Haltung ein. Sie hat deutlich gemacht, dass sie im Falle einer Abspaltung nicht mit der Aufnahme in die EU rechnen können, und lehnt bisher selbst eine Vermittlerrolle ab, obwohl viele dies fordern, weil sie fürchten, dass die Situation sonst außer Kontrolle gerät.

So warnte der der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) vor einer dramatischen Eskalation: „Die Lage ist sehr, sehr besorgniserregend. Da ist ein Bürgerkrieg vorstellbar, mitten in Europa“, sagte er. „Man kann nur hoffen, dass zwischen Madrid und Barcelona bald ein Gesprächsfaden aufgenommen wird.“

Es gibt aber noch einen tieferen Grund, weshalb sich die Bundesregierung gegenüber den katalanischen Nationalisten kompromisslos zeigt. Sie fürchtet, dass jedes Zeichen von Nachgiebigkeit Widerstand gegen die wachsende soziale Ungleichheit und den Militarismus ermutigen könnte. Die Zeiten, in denen in Europa die sozialen Gegensätze durch Kompromisse ausgeglichen wurden, sind längst vorbei. Millionen von Arbeitern und Jugendlichen erleben seit Jahren sinkende Einkommen, härtere Arbeitsbedingungen und sinkende Berufsaussichten. Das Vertrauen in die traditionellen Parteien erodiert.

Die herrschende Klasse reagiert darauf, indem sie zu autoritären Herrschaftsformen greift. In Frankreich wurde der seit langem herrschende Ausnahmezustand soeben in permanente Gesetze gegossen. Im deutschen Wahlkampf überboten sich die Parteien gegenseitig mit Forderungen nach mehr Polizei, Überwachung und Internetzensur. Erstmals seit dem Fall der Nazis zog wieder eine rechtsextreme Partei in den Bundestag ein.

Die Unterstützung Berlins für Rajoys gewaltsame Unterdrückung des katalanischen Referendums ist deshalb ein Warnsignal. Die herrschende Klasse bereitet sich darauf vor, jedes Anzeichen von sozialer und politscher Opposition brutal zu unterdrücken.

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Bundesregierung unterstützt gewaltsame Unterdrückung Kataloniens

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Gruß Hubert

 

Runen-Germanen

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Ich habe mich mal auf so einer rechten, verrückten Seite umgesehen. Ich muss aufpassen, dass mir vor lauter Kopfschütteln nicht der Genickknochen bricht. Da fabuliert einer vom Aufhalten des Niedergangs der Welt (klingt wie bei einer religiösen Sekte) und dass sich die „finsteren Mächte“ sich ihrem Ende zuneigen würden. Das klingt nach den „letzten Tagen“, wie es religiöse Eiferer von Sekten gerne verkünden. Natürlich ist er auch ein Gegner der wissenschaftlich bewiesenen Evolutionslehre, vielleicht auch ein Anhänger des Kreationismus. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Kreationismus

Einige Kostproben so eines rechten Hirnes.

Da schreibt einer zum Beispiel:

Es ist nicht meine Aufgabe den Niedergang dieser Welt aufzuhalten. Im Gegenteil – Ich bin hier her gekommen, um zusammen mit den Anderen meiner Art der Wegbereiter für das neue – das goldene Zeitalter zu werden.

Deshalb lasst kommen, was kommen soll. Das große Zeitenrad dreht sich unbeirrt weiter und die “Vorstellung” der finsteren Mächte neigt sich ihrem Ende zu – auch wenn diese es (mal wieder) nicht wahrhaben wollen und nochmals alle Reserven mobilisieren, um uns in ihrer untergehenden Matrix zu halten.

Wenn man zu dieser Erkenntnis kommt, stellt sich Einem unweigerlich die Frage, wer denn diese “Anderen” sind und vor allem:

Wo finde ich sie?

Ich denke dieser Tage oft über den Ursprung unseres Volkes nach. Wielange dauert das finstere Zeitalter bereits, dessen Endphase wir momentan erleben?

Wo lag unser wirklicher Ursprung?  Wieviel Kriege haben wir bereits…

Der Beitrag war von hier retweetet

[…]

Wenn man zu dieser Erkenntnis kommt, stellt sich Einem unweigerlich die Frage, wer denn diese „Anderen“ sind und vor allem:

Wo finde ich sie?

Ich denke dieser Tage oft über den Ursprung unseres Volkes nach. Wie lange dauert das finstere Zeitalter bereits, dessen Endphase wir momentan erleben?

Wo lag unser wirklicher Ursprung?  Wieviel Kriege haben wir bereits gegen die Finsternis geführt? Kriege, die von längst vergessenen bzw. in Vergessenheit gebrachten Zivilisationen und Völkern geführt wurden.

Wie oft mussten wir unsere Heimat bereits verlassen, um nicht vollständig vernichtet zu werden?  Ist da etwas dran an den Mythen um Atlantis und den anderen Hochkulturen?

Bei Einem jedoch bin ich mir sicher:  Die Geschichte der Menschheit, wie sie uns von den System-(Ver)Bildungseinrichtungen und Medien unserer Zeit ins Gehirn geschissen wird, glaube nicht nicht im Geringsten.

Angefangen mit der ganzen Evolutions-Verarsche. Wie hat es einer meiner Leser auf seinem Video-Kanal so schön ausgedrückt: „Die „Wissenschaft“ will uns erzählen, daß wir dadurch entstanden sind, weil vor ein paar Millionen Jahren ein Fisch an Land gekrochen ist und ein Eichhörnchen vergewaltigt hat…“  Dieser Hybrid entwickelte sich zum Affen, kletterte auf nen Baum, dann wieder runter, verlor sein Fell, begann aufrecht zu gehen – und fertig ist der „Homo sapiens“ …

 

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was-zumNicht Euer Ernst, oder??

 

Da ist Mehr – viel Mehr! Aber wir sollen das auf keinen Fall wissen, weil wir sonst Fragen stellen würden, die wir nicht stellen sollen bzw. in der Lage wären die Lügen, die „sie“ uns über die Vergangenheit aufgetischt haben, sofort zu erkennen. Die Wissenschaft ist für mich nur eines der Werkzeuge, um uns von einem Teil der Existenz zu trennen, den die Gegenseite sehr wohl einsetzt, um die Menschen unten zu halten. Warum haben die selbsternannten „Eliten“ ihre Symbolik und satanischen Rituale, wenn das alles „Schwachsinn“ ist?

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Runen-Germanen

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Natürlich durfte auch das nicht fehlen:

Nachdem ein solches Volk / Land bekämpft und unterworfen wurde, kam die „Waffe“ der Vermischung zum Einsatz. Die „altantischen / arischen“ Gene sollten herausgezüchtet werden und so langsam verschwinden.

Am Beispiel Deutschlands momentan(!)  und größtenteils auf „freiwilliger“ Basis:

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Hier fällt einer auf RT rein, den russischen Propagandakanal um den Westen zu spalten.

https://matthias331.wordpress.com/author/mattacab/

Und Rechte sind wohl so blöd und fallen auf RT (Videos) rein….. da wird Putin aber lachen.. ha ha ha

Ich lasse es dabei bewenden. Nicht-RECHTEN ist nicht mehr zuzumuten.

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Gruß Hubert

 

Die Verfassung als heiliges Buch… :-)

Die Verfassung als heiliges Buch… 🙂   1 comment

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Viele die jetzt so gescheit daher reden wegen illegalem Referendum sei ins Stammbuch geschrieben, dass die Verfassung keine Bedeutung hat wie die Bibel bei manch frommen Leuten. Schlussendlich wird eine Verfassung auch nur von Menschen gemacht (so wie es auch bei der Bibel geschah). Das kann man sich ja leicht vorstellen wie das vonstatten ging. Das Verfassungsgericht bekam Anweisungen von ganz oben, dass ein Referendum über die Selbstbestimmung einfach verboten wird. Was soll so eine Argumentation? Für mich sonnenklar, dass das ein politisches Urteil war, so wie es eben dem Rajoy passte. Nicht vergessen darf man auch, dass der „Partido popular“ aus der Franco-Partei hervor ging. Wenn man das Vorgehen der Guardia Civil, die schon unter dem klerofaschistischen Franco so hieß, am Sonntag betrachtet, dann fallen mir faschistische, brutale Ansätze auf jedem Fall ein. Jetzt sind die Fronten jedenfalls so verhärtet, dass es ohne Vermittlung nicht mehr möglich sein wird zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen. Der Zug ist wohl schon abgefahren, wahrscheinlich wird am Montag die Unabhängigkeit von Katalonien erklärt, unbeschadet was Rajoy oder König Felipe VI. denken.

Vor allem muss man auch sagen, dass es 2010, noch unter der sozialistischen Regierung von Zapatero ein sehr gut ausgearbeitetes Papier zu einer weitreichenden Autonomie gab. Beim Regierungswechsel unter dem konservativen Rajoy vom Partido popular, wurde das vom Tisch gewischt. Es wäre wahrscheinlich nie so weit gekommen, wenn man jenen Beschluss in die Tat umgesetzt hätte. Die Katalonier haben meine volle Solidarität und Sympathie.

Puigdemont sagte zum Argument der Wahlbeteiligung:

Puigdemont zeigte sich in einem Interview mit dem TV-Sender BBC überzeugt, dass sie mehr als 50 Prozent erreicht hätte, hätten alle Interessierten auch wählen gehen können. Zum Argument der Regierung, das Referendum sei verfassungswidrig gewesen, sagte er: “Es gibt Leute, die die Verfassung wie die Bibel interpretieren, die die absolute Wahrheit beinhaltet und wichtiger ist als der Wille des Volkes.”

Mit Blick auf mögliche Festnahmen von katalanischen Regierungsmitgliedern sagte Puigdemont: “Das wird ein weiterer Fehler in der langen Liste sein. Nach jedem Fehler sind wir stärker geworden. Heute sind wir der Unabhängigkeit näher als noch vor einem Monat. Jede Woche haben wir nach jedem Fehler an Unterstützung in der Gesellschaft gewonnen. Ein klarer Schnitt wie die Übernahme der (katalanischen) Regierung oder meine Festnahme oder die anderer Regierungsmitglieder könnte der endgültige Fehler sein.”

Puigdemont verurteilte die Gewalt, mit der die spanische Polizei am Sonntag gegen die die Abstimmung vorgegangen sei. Rund 900 Menschen wurden nach katalanischen Angaben verletzt. “Solch einen unverhältnismäßigen und brutalen Gebrauch von Gewalt haben wir seit dem Tod von Diktator Franco nicht mehr gesehen”, sagte er.

Der Katalonien-Konflikt ist aus Sicht von Puigdemont eine europäische Frage und keine innerspanische Angelegenheit. Zur Haltung der Europäischen Union sagte er: “Mir fällt es schwer, diese Gleichgültigkeit und das absolut fehlende Interesse, an dem was hier passiert, zu verstehen. Sie (die Europäer) wollten uns niemals anhören.”

Der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans verlangte im Konflikt um die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen die Einhaltung der Verfassung Spaniens. Bei einer Debatte im Europaparlament Mittwoch in Straßburg betonte Timmermans zwar, dass Gewalt nie eine Lösung sein könne, doch könne “ein verhältnismäßiger Einsatz von Gewalt” erforderlich sein.

“Niemand wünscht sich Gewalt zu sehen. Es ist die Pflicht jeder Regierung, die Rechtsstaatlichkeit aufrecht zu erhalten. Das erfordert auch einen verhältnismäßigen Einsatz von Gewalt”, meinte er. (Anmerkung: unglaublich dieses Absegnen der brutalen Gewalt durch die spanische Polizei von der Guardia Civil! Eines ist sicher: Auf die EU können Minderheiten NICHT zählen.

Die Meinungsfreiheit sei ein Grundrecht aller Bürger, auch der Spanier. Aber eine Meinung sei nicht wertvoller als eine andere, nur weil sie lauter geäußert werde.

Vor allem Grüne und Linke im Europaparlament warfen der Polizei vor, mit ihrem teilweise gewaltsamen Vorgehen gegen Bürger die Stimmung in Katalonien zusätzlich angeheizt zu haben. Das “brutale Vorgehen der spanischen Polizei” vom Sonntag müsse auf die Tagesordnung des anstehenden EU-Gipfeltreffens in zwei Wochen gesetzt werden, verlangte etwa die österreichische Grüne Ulrike Lunacek.

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Die Verfassung als heiliges Buch… 🙂

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Hier die Meinung des

Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer

Sichert die spanische Regierung mit dem Vorgehen ihre Souveränität – oder spielt das Vorgehen den Separatisten in die Hände?

Ich glaube, es spielt eher den Separatisten in die Hände. Man hätte vor vielen Monaten schon ganz anders vorgehen müssen.

Wenn man bei den Diskussionen um stärkere Autonomie und mehr Geld – darum ging es ja vor allem in Diskussionen vorher – wenn man da flexibler gewesen wäre und Kompromisse geschlossen hätte, hätte es so weit nicht zu kommen brauchen.

Jetzt ist die Zentralregierung natürlich in der Zwickmühle. Denn wenn das Verfassungsgericht das Referendum als unrechtmäßig erklärt, kann die Zentralregierung es natürlich nicht laufen lassen.

Und wenn die anderen dann nicht kompromissbereit sind, ist es natürlich schwierig, die Sache mit halbwegs friedlichen Mitteln zu beenden.

https://web.de/magazine/politik/katalonienverhalten-madrids-spielt-separatisten-haende-32562920

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Hier noch der Skandal um den katalonischen Nationalspieler Gerard Piqué, der beim Training der spanischen Nationalmannschaft wüst beschimpft wurde. Er spielt beim FC Barcelona.

EKLAT BEIM TRAINING:

„Piqué, du Scheißkerl, Spanien ist deine Nation“

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Gerard Piqué muss sich nach dem Katalonien-Referendum schlimme Sprüche von etwa 800 sogenannten Fans anhören. Spaniens Trainer bricht das Training ab – und hat eine klare Botschaft.

Manchmal kann eine Szene einen Fußballspieler für alle Zeiten zum Helden der Fans machen. Gerard Piqué hat viele davon geliefert. Er ist ein Turm in Abwehrschlachten, köpft, grätscht, schont sich nie. „Sudar la camiseta“ ist eine häufige Forderung spanischer Fußballanhänger. Das Trikot muss nach dem Spiel vollgeschwitzt sein. Legendär ist eine Szene während der Weltmeisterschaft in Südafrika beim Spiel Spaniens gegen Honduras, als Piqué mit einer Grätsche an der Außenlinie klärt. Sein Gegenspieler schlägt ihm die Stollen ins Gesicht. Piqué liegt auf dem Boden, blickt mit blutendem Mund und roten Augen in die Kamera. Man hat den Eindruck, solche Situationen würden ihn besonders motivieren. Und trotzdem pfeifen sie ihn aus. Denn Piqué ist für das Recht der Katalanen, über ihre Zugehörigkeit zu Spanien abzustimmen.

„Piqué – hau ab!“, „Piqué raus“, „Piqué, ich will nicht, dass du gehst, ich will, dass sie dich rauswerfen“, „Piqué, du Scheißkerl, Spanien ist deine Nation.“ Solche Sprüche musste sich der Innenverteidiger beim Training der Nationalelf in Madrid diese Woche von etwa 800 sogenannten Fans anhören. Manche davon trugen militärische Kleidung, einige begannen, faschistische Kampflieder aus dem spanischen Bürgerkrieg anzustimmen. Beamte der Guardia Civil entfernten beleidigende Spruchbänder, aber der spanische Fußballverband machte nicht von seinem Hausrecht Gebrauch und verwies die Fanatiker nicht vom Trainingsgelände. Darum brach Trainer Julen Lopetegui das Training nach nur 20 Minuten wieder ab.

Das Problem des Innenverteidigers des FC Barcelona und der spanischen Nationalelf: Seine Erläuterungen zum Thema Katalonien und zum Referendum sind für manche offenbar zu differenziert. Er hat sich wiederholt offen dafür ausgesprochen, dass die Katalanen in einem Referendum entscheiden sollten, ob sie zu Spanien gehören wollen oder nicht. Das heißt nicht, dass er auch für die katalanische Unabhängigkeit wäre. Diesen Unterschied wollen nicht alle verstehen. Piqué versinnbildlicht für sie stattdessen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung. „Während der Franco-Diktatur konnten wir nicht abstimmen, aber es ist ein Recht, das wir verteidigen müssen“, sagt er. Zu den Ereignissen vom Sonntag in Katalonien, als die spanische Polizei in den Wahllokalen des vom Verfassungsgericht verbotenen Referendums hart gegen katalanische Aktivisten vorging, sagte er unter Tränen: „Was an diesem Tag passiert ist, war vielleicht die schlimmste Erfahrung in meinem Leben.“

[…]

Am Dienstag nun hat sich auch Barça einem Proteststreik in ganz Katalonien gegen das harte Vorgehen der spanischen Polizei angeschlossen, zu dem katalanische Nationalisten aufgerufen hatten. Keines der Profiteams und auch nicht die Jugendmannschaften würden trainieren, teilte der Klub mit. Vielleicht sollten sich alle Parteien an die Worte von Nationaltrainer Lopetegui halten: „Der Sport eint die Menschen, er kann Unmögliches erreichen.“

VON HANS-GÜNTHER KELLNER , MADRID

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Piqué, du Scheißkerl

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Gruß Hubert

Rückkehr zum Faschismus in Spanien

Rückkehr zum Faschismus in Spanien   5 comments

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Es ist eine unglaubliche Schande wie sich die spanische Zentralregierung verhält. Selbstbestimmung ist ein Grundrecht.
„Der Begriff Selbstbestimmungsrecht ist nicht ausdrücklicher Bestandteil einer Rechtsordnung, sondern vielmehr ein Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht, seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln, soweit sie sich im Einklang mit den anerkannten Regeln der jeweiligen Gemeinschaft befinden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstbestimmungsrecht

Spanien verhält sich mit ihrer Guardia Civil (die auch schon unter Franco so hieß) wie ein faschistischer Staat. Der Geist von Franco weht also noch immer in Spanien in vielen Köpfen. Es ist eine Schande und zum Schämen für Spanien, das ja ein demokratischer Staat sein möchte. Mit Gewalt ging Spanien gegen friedliche Katalonier vor. Spanien wird das aber auf Dauer nicht stoppen können. Jetzt werden noch mehr Katalonier für die Unabhängigkeit sein. Schämt euch Spanier!! Und das im 21. Jahrhundert! Spanien soll doch mit dem Witz von illegal aufhören. Und von der EU kein Wort.

Der korrupte Regierungschef  Rajoy (als Regierungschef getraute man sich nicht, ihn zu verurteilen) sagte zum Ablauf des Referendums zu Katalonien „Es hat kein Referendum gegeben“. Da kann ich nur noch sagen: ha ha ha 🙂 So ein Faschist und so eine Witzfigur! Er ließ die spanische Polizei von der Guardia Civil, in Barcelona mit Gummigeschossen auf friedliche Wähler feuern.

Wundern tue ich mich schon auch sehr, dass deutsche Politiker keine klaren Worte, (wenn sie überhaupt was dazu sagen) – zur brutalen Gewalt der spanischen Polizei finden und die Gewalt sogar noch entschuldigen, da es ja anscheinend ein Verbrechen ist das Volk darüber abstimmen zu lassen, ob sie zu Spanien gehören wollen, oder nicht.  Aber Hauptsache deutsche Politiker konnten vorgestern am 3. Oktober die große Wiedervereinigung feiern. Mit allen, auch härtesten, Methoden hat man von der spanischen Zentralregierung aus versucht eine Wahl unmöglich zu machen. Ich glaube es müsste verständlich sein, wenn nur noch ein kleiner Teil der Katalanen mit Spanien etwas zu tun haben will, nachdem man friedliche Wähler, darunter auch Frauen, brutal niedergeschlagen und auch mit Gummigeschossen beschossen hat. Wir schreiben das Jahr 2017 und nicht 1930 oder 1940! Und Franco ist auch schon im November 1975 gestorben – aber wahrscheinlich ist das zu wenig lange her, und noch in vielen Köpfen drin, vor allem beim Partido Popular, die ja aus dem Franco-Regime hervorging.

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Rachhoy-Passbild

Mariano Rajoy

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Hier ein Auszug aus Tagesschau.de

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Beim Versuch der spanischen Polizei, das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien zu verhindern, sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Rettungskräfte sprechen von mindestens 91, die Regionalregierung gar von mehr als 300 Verletzten. Madrid verteidigt das Vorgehen der Polizei. (Letzter Stand ist ja 900 Verletzte)

Bei den Zusammenstößen zwischen der spanischen Polizei und Demonstranten während des Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien sind mindestens 91 Menschen verletzt worden. Das gaben die katalanischen Rettungsdienste in Barcelona bekannt. Nach Angaben der katalanischen Gesundheitsbehörde müssen gar 337 Personen wegen der Polizeieinsätze behandelt werden. Die Betroffenen wurden aufgerufen, bei der katalanischen Polizei Anzeige gegen die staatliche Polizeieinheit Guardia Civil zu erstatten.

Videos mit Aufnahmen der Einsätze machen schnell die Runde. Sogar entschiedene Gegner des Referendums und der Unabhängigkeit zeigten sich angesichts der Bilder entsetzt. Einer der angesehensten TV-Journalisten Spaniens, Jordi Évole, der die illegale Abstimmung bisher scharf kritisiert hatte, postete auf Twitter: „Diejenigen, die sich diesen Plan zur Verhinderung des Referendums ausgedacht haben, wissen womöglich nicht, dass sie vielleicht den endgültigen Weggang Kataloniens eingeleitet haben.“ Der einflussreiche Chef der katalanischen Sozialisten (PSC), Miquel Iceta, ebenfalls ein Gegner der Separatisten, forderte, den „inakzeptablen“ und „unverhältnismäßigen“ Polizeieinsatz sofort einzustellen.

FC Barcelona spielt vor leeren Rängen

Die spanische Vize-Regierungschefin Soraya Saenz de Santamaria erklärte dagegen, die Polizei habe angemessen und professionell in Katalonien gehandelt. Es sei absolut unverantwortlich von der katalanischen Regionalregierung, die Abstimmung abzuhalten.

Der FC Barcelona kündigte aus Protest gegen den Polizeieinsatz an, sein Heimspiel gegen UD Las Palmas unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Das Spiel werde hinter verschlossenen Türen stattfinden, nachdem die spanische Fußball-Liga eine Absage der Partie abgelehnt habe, erklärt der Club auf seiner Internetseite.

Offenbar Gummigeschosse eingesetzt

Zuvor hatte es Berichte über mindestens 38 Verletzte bei einem Zusammenstoß zwischen Polizei und Demonstranten in Barcelona gegeben. Dazu kam es, als Polizisten gewaltsam in eine Schule im Stadtzentrum eindrangen, um Wahlurnen zu beschlagnahmen. Als sie das Gebäude wieder verlassen wollten, versperrten ihnen Hunderte Demonstranten den Weg und versuchten, den Abtransport der beschlagnahmten Wahlurnen zu verhindern.

Laut Augenzeugen setzte die Polizei auch Gummimunition ein. Wie das Innenministerium in Madrid via Twitter mitteilte, wurden auch neun Polizisten und zwei Beamte der Guardia Civil verletzt. Die Einsatzkräfte wurden demnach mit Steinen beworfen. (Anmerkung: aha, das Innenministerium sagte das… hmmm, was man da glauben darf… und wenn schon hätten sie sich es verdient).

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VIDEO

Polizisten setzten Gummigeschosse gegen Demonstranten ein

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Rückkehr zum Faschismus in Spanien

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Noch zwei letzte Meldungen

Manfred Weber, Chef der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament, rechtfertigte am Dienstag sogar den Einsatz der spanischen Staatspolizei: „Wenn wir zulassen, dass man durch Massendemonstrationen eine Verfassung ändern kann, dann riskieren wir sehr viel in der EU.“ (Manuela Honsig-Erlenburg, 3.10.2017)

(Anmerkung: sind eben in der gleichen Fraktion – aber unerhört dass man diese franquistische Polizei noch schützt!)

http://derstandard.at/2000065263759/Sozialisten-draengen-Rajoy-zum-Einlenken

König Felipe VI. hatte sich zuvor in einer Fernsehansprache am Dienstagabend zum Konflikt um die Unabhängigkeit der nordost-spanischen Region rund um Barcelona geäußert. Er warf der Autonomieregierung „unzulässige Untreue“ vor.

(Anmerkung: man sieht schon, dass der in einer anderen Zeit lebt, was soll so ein Satz heute mit „unzulässige Untreue“…??)

http://derstandard.at/2000065319642/Katalanischer-Premier-setzt-auf-Dialog-Madrid-lehnt-Erpressung-ab?ref=rec

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Gruß Hubert

Bursitis des Trochanter

Bursitis des Trochanter 

Bursitis ist Schleimbeutel und Trochanter ist der größte Knochen seitlich an der Hüfte.

 

Ich bin maßlos und bitter enttäuscht vom öffentlichen Gesundheitswesen in Südtirol, das unter der Landesrätin Martha Stocker und dem bundesdeutschen Dr. Thomas Schael massiv verschlechtert wurde, und anderem mit Schließung von gut funktionieren Abteilungen (z.B. Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing).

Mein Hausarzt ist sehr vorsichtig, damit er ja nicht zu viele Kosten verursacht, wenn er mich zu einem Facharzt oder einer Therapie weiterschicken würde. Er befürchtet Rüffel vom Sanitätsbetrieb. Da kann man dann wohl nicht mehr sagen, dass das Wohl des Patienten an erster Stelle steht. Es kann nicht sein, dass ein Patient wochenweise starke Schmerzen erleiden muss (jeder Arzt müsste wissen was die Diagnose bedeutet), bevor sich endlich im Sanitätsbetrieb eine Lücke auftut. Soll ich inzwischen mit Schmerzmitteln vollpumpen lassen? Nein, da bin ich nicht der richtige, der so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgeht.

Aus dem Sanitätsbetrieb:

„Unsere Prinzipien:

  • Der Patient / Klient steht im Mittelpunkt“

Das stimmt wohl nicht, wie ich erfahren muss. An erster Stelle steht die Kostenvermeidung.

http://www.sabes.it/de/Generaldirektion.asp

(Steht unter Dienststelle für Qualität)

Bursitis des Trochanter

 

Eine Bursitis des Trochanter (an dem ich schon seit 14 Tagen leide), ist einer übermäßigen Bewegung der Glutaeus medius-Sehne und dem Tensor fasciae über den äußeren Teil des Oberschenkelknochens geschuldet. Wiederholte Beugung der Hüfte und direkter Druck verschlimmern die Erkrankung. Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

Aber es darf alles nichts kosten, jeder Euro für den Patienten wird 10 mal hin und her gedreht. Es ist ja nicht zu verantworten, dass die Schleimbeutelwand bei Nichtbehandlung steifer wird und ihre Gleitschmierfunktion verliert. Der Patient steht NICHT im Mittelpunkt wie das Südtiroler Gesundheitswesen behauptet und weis machen will.

„Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

https://deximed.de/home/b/physiotherapie-sportmedizin/patienteninformationen/becken-huefte-und-oberschenkel/trochanter-bursitis/

Der Termin für eine Stoßwellenbehandlung wurde mir in 13 Tagen gegeben – und das soll noch ein Gefallen, besonders schnell sein. Was ist das für ein Gesundheitswesen? Ich wünsche mir nicht oft reich zu sein, aber wenn es um die Gesundheit geht, vermisse ich das schmerzlich, um der Bankrotterklärung des öffentlichen Gesundheitswesen entgehen zu können. Für was einem Beiträge für das Gesundheitswesen abgezogen werden ist für mich so nicht nachvollziehbar.

Landesrat Theiner, der noch vor der eisernen Sparefroh-Frau Stocker im Amt war, hatte noch großspurig das Südtiroler Gesundheitswesen als vorbildhaft hingestellt, als fast Bestes in Europa, und hatte sich damit gebrüstet. Es war von ihm aus wohl das „beschtigste“ (für Nicht-Südtiroler: das beste vom besten). Das war es aber schon damals nicht!

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Hier eine Beschreibung der Krankheit.

TROCHANTER-MAJOR-SCHMERZSYNDROM

Das Trochanter-major-Schmerzsyndrom umfasst eine Reihe von Erkrankungen im Bereich der seitlichen Hüfte (genauer gesagt im Bereich des von der Seite aus tastbaren grossen Vorsprungs [Trochanter major] des Oberschenkelknochens). Diese Erkrankungen umfassen Einrisse in den Sehnen des Musculus (M.) gluteus medius und des M. gluteus minimus (kleinere Muskeln unter dem grossen Gesäßmuskel, deren Sehnen am Trochanter major ansetzen), Entzündungen einer oder mehrerer dem Trochanter major aufliegenden Schleimbeutel (Bursae trochantericae), sowie sogenannte „äußere schnellende Hüften“ (ohne Beteiligung des Hüftgelenks).

Die vorherrschenden klinischen Symptome sind Schmerzen und reproduzierbare Abwehrspannung im Bereich des Trochanter major, des Gesäßes, und/oder der Aussenseite des Oberschenkels. Die Diagnose basiert auf dem klinischen Bild. Bildgebende Verfahren sollten zum Ausschluss anderer Ursachen von Schmerzen in der Hüfte herangezogen werden, oder wenn die Diagnose eines Trochanter-major-Schmerzsyndroms klinisch nicht eindeutig ist.

Hier weiterlesen:

TROCHANTER-MAJOR-SCHMERZSYNDROM

 

 

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Gruß Hubert

Trump wäre wieder mal beim feuern  

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Trump kann nur beleidigen, spalten und feuern und Verträge sind für ihn sowieso nur da um gebrochen zu werden. Jetzt möchte er aus Protest knieende schwarze Footballer feuern lassen, aber da wird man sicher nicht auf ihn hören. Von fehlendem Respekt sollte er besser nicht reden, da muss er „first“ bei sich selbst anfangen. Natürlich kommen bei Trump die Weißen first vor Schwarzen, daran zweifelt niemand. Ganz sicher wird er bei dieser Forderung auf Granit beißen. Welchen Rassismus es in den USA noch gibt weiß man ja, man erinnere sich nur an das erschießen von schwarzen, unschuldigen Bürgern, zum Beispiel bei einer Verkehrskontrolle. Die das Niederknallen von Schwarzen auch noch ungestraft tun, weil fast immer freigesprochen. Ist wohl klar, dass bei Trump und anderen Rassisten die Weißen first kommen, vor allen anderen Nicht-Weißen und zuletzt die Schwarzen.

Irgendjemand sagte mir: was kümmerst du dich um Trump und die USA, wir leben in Deutschland, in Europa. Da sage ich nur Trump steht für mich STELLVERTRETEND für die hässliche Fratze des Rassismus, für Nationalismus und für nationalen Egoismus. Wo kämen wir hin, wenn alle Regierungschefs sich so verhalten würden wie diese amerikanische Narzisst, der keine Ahnung von Politik hat? Einer, der sich mit Ultrarechten, wie Richard B. Spencer von der Alt-Right-Bewegung am rechtsextremistischen Rand der politischen Rechten abgibt oder mit Steve Bannon vom Breitbart News Network. Anhänger der Alt-Right werden oft auch als „White Supremacists“, Rechtsextremisten und Neonazis bezeichnet.

Man muss sich einmal überlegen warum sind denn Schwarze (Rassisten sagen Neger dazu) überhaupt in den USA. Sie wurden doch als Sklaven mit Schiffen in die USA gebracht! Man unterdrückte sie auf Baumwollplantagen, misshandelte sie und beutete sie aus. Und jetzt wären es Menschen dritter Klasse?

Die knieenden Footballer haben volkommen recht! Ich solidarisiere mich mit ihnen gegen alle Rassisten und gegen alle Rechtsextremen.

 

Aus Tagesschau.de

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Bild aus Tagesschau.de

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Protest bei Nationalhymne

Trump will kniende Footballer feuern

US-Präsident Trump ist für beleidigende Worte bekannt. Doch diesmal griff er in die unterste Schublade: Football-Spieler, die aus Protest gegen die Diskriminierung Schwarzer bei der Nationalhymne knien, nannte er „Hurensöhne“ und forderte die NFL auf, sie zu feuern.

Von Marc Hoffmann, ARD-Studio Washington

Die Nationalhymne gehört zu jedem Football-Spiel dazu: Zu besonderen Anlässen wird sie von einem Musikstar live gesungen. Die Zuschauer und Spieler im Stadion erheben sich. Manche singen mit. Doch einige Spieler gehen in diesen Minuten bewusst auf die Knie. Sie wollen auf die Rassendiskriminierung aufmerksam machen. Seit gut einem Jahr wird in den USA über diese Form des Protests diskutiert.

Für US-Präsident Donald Trump handeln die knienden Football-Spieler respektlos. Trump wendete sich gestern auf einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Alabama an die Klubchefs der Football-Profiliga NFL. Diese sollten die protestierenden Spieler entlassen. Vor seinen feiernden Anhängern polterte Trump: „Würden Sie nicht gerne hören, dass einer der Bosse der National Football League sagt, wenn jemand unsere Flagge nicht respektiert: ‚Nehmt diesen Hurensohn sofort vom Feld! Er ist gefeuert!‘?“ Und weiter: „Dies ist eine totale Respektlosigkeit gegenüber unserer Tradition und gegenüber allem, für das wir stehen.“ (Anmerkung: für das wofür Trump steht, stehen nicht alle Amerikaner).

Welle des Protests

Begonnen hat der ungewöhnliche Hymnen-Protest vor gut einem Jahr. Quarterback Colin Kaepernik, damals bei den San Francisco 49ers, weigerte sich zu stehen. Dafür erntete der prominente Spieler viel Kritik. Weitere Spieler, auch anderer Teams, folgten seinem Beispiel. Derzeit ist Kaepernik vereinslos.

Trump will dieses Verhalten stoppen und ruft zum Boykott auf. „Auch wenn es nur ein Spieler ist – verlasst das Stadion! Ich garantiere euch, diese Dinge werden dann aufhören. Steht einfach auf und geht.“

NFL verurteilt Trump-Äußerungen

Die Football-Profiliga NFL reagierte mit scharfen Worten. Trumps Aussagen seien spalterisch und respektlos, heißt es in einem offiziellen Statement, das die NFL per Twitter veröffentlicht hat. Der Chef der NFL-Spielergewerkschaft, DeMaurice Smith, sagte, der Verband werde auf jeden Fall das Recht der Spieler auf freie Meinungsäußerung schützen.

Auch Basketball-Profis stimmten in die Kritik an Trump ein. Stephen Curry von den Golden State Warriors sagte, er werde gegen einen geplanten Besuch des aktuellen NBA-Meisters beim Präsidenten stimmen. Trump erklärte via Twitter, es sei für ein Meisterschafts-Team eine große Ehre, ins Weiße Haus zu kommen. „Stephen Curry zögert, darum ist die Einladung zurückgezogen!“ Basketball-Star LeBron James, der im Präsidentschaftswahlkampf Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton unterstützt hatte, schrieb daraufhin auf Twitter: „Ins Weiße Haus zu gehen war eine große Ehre – bis Sie aufgetaucht sind!“

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Trump wäre wieder mal beim feuern

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Hier noch einige Kommentare.

Am 24. September 2017 um 03:35 von Hanno1984
Der Splitter im Auge des Anderen…
„Für US-Präsident Donald Trump handeln die knieenden Football-Spieler respektlos.“ Die Diskriminierung von Minderheiten bzw. weniger mächtigen gesellschaftlichen Gruppen ist respektlos, und damit haben die USA ein Problem, das von weißen Oligarchen allzugerne negiert wird! Der (weiße) US-Bürger ist damit nicht alleine; auch wir sollten uns fragen: Wie gehen wir mit Randgruppen um? Politische, monetäre, ethnische, religiöse Minoritäten; was ist angemessen bezüglich Abgrenzung (dem Bedürfnis derer, die sich in ihrer Identität bedroht fühlen) und Integration (dem Bedürfnis der Marginalisierten bzw. Nicht-Deutschen)? Das ist wahrlich kein Thema von Nationalstaaten.

Am 24. September 2017 um 03:48 von Wendehammer
Nein, Mr. President!
Eine Schande für das „großartigeste Land dieser Welt“ sind ausschließlich Sie, der sich als Soziopath auf dem Pfad der 140-Zeichen-Gemeinde bewegt und und andersdenkende und -handelnde Menschen mit Spott, Drohungen und Respektlosigkeit überzieht.
Ich hoffe von ganzem Herzen, daß Ihre Amtszeit vorzeitig endet. Wie auch immer!

Am 24. September 2017 um 04:40 von Reginald
Teufelsbrut
Überall sind Idioten an die Macht gekommen. Diese Idioten werden überall die Gesellschaften spalten Bevölkerungsgruppen werden sich schon bald in unversöhnlichem Hass und Zwietracht gegenüber stehen. Wir brauchen keine Hassprediger gleich welcher Politik oder Religion. Diese Art von Politikern oder Religionsfaschisten gehören zur wahrhaftigen Teufelsbrut.

http://meta.tagesschau.de/id/127257/usa-trump-will-kniende-footballer-feuern

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Gruß Hubert